Unser Lieblings-Stillplatz

Stillende Mütter wissen, dass man ganz schön viel Zeit damit verbringen kann, das Baby mit der Brust zu füttern. Um dies entspannt und ohne Stress zu bewerkstelligen, hilft ein gut vorbereitetes Plätzchen. Hier meine persönlichen Tipps für einen perfekten Stillplatz zuhause:

  • Eine bequeme Sitz- oder auch Liegemöglichkeit, von der man auch mit einem Baby auf dem Arm wieder gut aufstehen kann.
  • Ein oder mehrere Kissen oder ein Stillkissen.
  • Mega cool: etwas um die Füße hochzulegen.
  • In Reichweite des freien Armes (falls man mal keinen freien Arm hat, eine helfende Person in Rufweite): etwas zum Trinken. Zum Beispiel Wasser oder eine Schorle. Insbesondre die Traubenschorle war bei uns der Hit bei größeren Durstanfällen. Kennt ihr es auch? Man setzt sich hin und dockt das Baby an ohne Durst zu haben und ziemlich genau nach einer Minute kommt der Dursthammer und man steht plötzlich in der Sahara und sehnt sich nach einem Fluss, um sich gleich einem Fisch mit offenem Mund reinzustürzen.
  • Damit verbunden: ein Tisch o.ä. zum lagern der benötigten Dinge.
  • Was zu lesen, wenn es doch mal länger dauert. Am besten wenig raschelnd, um ein eventuell einschlafendes Baby nicht zu stören. Der Klassiker wäre ein Buch oder ein E-Book-Reader, Tablet, Handy. Bei den letzteren hilft ein Ladekabel und eine Steckdose in der Nähe.
  • Apropos Handy: solltet ihr die Stillzeiten mit einer App erfassen, dann braucht ihr auch das.
  • Mullwindeln/Spucktücker: Manchmal geht doch was daneben.
  • Stilleinlagen (die Milchflecken in der Kleidung sind ziemlich hartnäckige Biester).
  • Bei Bedarf: Brustwarzensalbe und/oder Kompressen.
  • Tagsüber auch hilfreich: eine Decke für das eingeschlafene Baby, sollte es auf dem Arm kuschelnd doch etwas zu kühl sein. Achja, der ultimative Test mit dem Fühlen im Nacken, ob dem Baby zu warm oder zu kalt ist, kommt bei schlafenden Babys nicht so gut an. Wir haben daher noch im wachen Zustand kurz Temperatur (Fenster auf/zu?) oder Kleidung (Pulli an/aus?) angepasst, um für ein Schläfchen vorbereitet zu sein.
  • Für die Nächte: ein Nachtlicht. Das Baby macht nämlich sehr gerne schmerzhafte Knutschflecke, wenn es die Brustwarze verpasst.
  • Ruhe. Das war vor allem zu Beginn DAS Wichtigste bei uns. Niemand, der stört und keine nervigen Geräusche. Mama und Baby können sich komplett auf die gar nicht so einfache Aufgabe konzentrieren und die Zeit gemeinsam genießen. So hat uns das am besten gefallen.

Zu bedenken ist zudem, dass die Stillpositionen variiert werden sollten, um die Brust gleichmäßig zu entleeren (als Vorbeugung von Milchstau), deshalb habe ich persönlich die wichtigsten Dinge an mehreren Orten gelagert (vor allem das Wasser).

Nach einiger Übung schafft man das Stillen auch problemlos an vielen ungewöhnlichen Plätzen und auch mit deutlich weniger Sachen. Nichtsdestotrotz freut man sich auch dann über eine gemütliche und kuschelige Ecke zuhause.

Was sind eure wichtigsten Utensilien? Habt ihr eine Stillecke? Oder einen Still-Sessel? Berichtet gern in den Kommentaren, ich bin sehr gespannt.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s