Babykurse – was ist aktuell angesagt

Hey ihr Lieben!

Geht es euch auch so, dass ihr in der Flut der Angebote nicht mehr wisst, was gut ist für euer Baby und sinnvoll für die Familie?

Nach einigem Herumprobieren und uns Umhören wollte ich euch an unseren Erfahrungen teilhaben lassen:

Vor der Geburt

– Der erste babybezogene Kurs, den Mamas oder Paare in der Regel besuchen, ist ein Geburtsvorbereitungskurs. Die meisten Mamas sagen im Nachhinein, vorbereitet auf die Geburt und die Zeit danach hätte er nicht. Aber irgendwie ein Paar Grundkenntnisse vermittelt hat er schon. Also hin da und persönliches Urteil bilden. Angeboten von Hebammen.

– Manche machen noch einen besonderen Sportkurs wie Schwangerenschwimmen oder Schwangeren-Yoga oder ähnliches. Bringt Spaß und viele nette Bekanntschaften. Hartes Workout ist da nur nicht zu erwarten. Schließlich will kein Anbieter ein Risiko eingehen. Wo? In Sportstudios, Tanzstudios, Schwimmbädern, Yoga-Anbietern…

– Besonderer Erste-Hilfe-Kurs für Kinder/Babys. Na, wie lange ist euer letzter Erste-Hilfe-Kurs her, den man für den Führerschein optimalerweise regelmäßig auffrischen soll? Wenn ihr immer noch überlegt, schaut euch das Angebot der Erste-Hilfe-Kurse für Kinder an. Diese sind sehr beliebt und lehrreich. Tipp: wenn ihr die Zeit habt, macht es bereits vor der Geburt. Danach in irgendwelchen Seminarräumen rumsitzen ohne gestört zu werden ist seeeehr schwierig. Wo? Elternschulen, Krankenhäuser, Privatanbieter…

Und nach der Geburt?

– Der erste Kurs, der von den meisten gemacht wird, ist der Rückbildungskurs. Absolut sinnvoll und unbedingt empfehlenswert, sobald ihr das ok eures Arztes oder der Hebamme habt. Achtung, jeder Anbieter macht unterschiedlich lange Sitzungen und somit eine unterschiedliche Anzahl von Terminen. Wo gibt es solche? Schaut auf Websites der Krankenhäuser und fragt eure Hebamme falls vorhanden.

– Und dann? Mama-Baby-Sport-Kurse gibt es sehr viele, zu finden meist im Internet oder auf Flyern beim Kinderarzt/Hebamme o.ä.. Sie haben den Vorteil, dass das Baby mitkommen kann und den Nachteil, dass man sich während der Stunde nicht völlig auf sich selbst konzentrieren kann. Wenn nichts gesundheitliches dagegen spricht, kann eine sportlich tätige Mama auch sanft wieder ins gewohnte Sportprogramm einsteigen. Manche Sportstudios stört ein Baby im Kurs überhaupt nicht, fragt einfach mal nach wie es bei eurem Lieblingsanbieter gehandhabt wird!

Und was für das Baby?

Babymassage? Häufig sagen die Eltern, solch ein Kurs war ganz in Ordnung, aber mehr nicht. Manchmal kann die eigene Hebamme einem etwas beibringen. Unser Mäuserich fand das improvisierte Massieren ohne Anleitung zuhause in Ruhe besser. Solch ein Kurs funktioniert nur bis ca. zu einem Alter von 6 Monaten. Danach robben euch die Babys einfach davon…

Pekip/Delfi/Krabbelgruppe/offene Babytreffs: sind eine super Sache, um andere Eltern kennenzulernen und den Babys einige Gleichaltrige vorzustellen. Diese finden nämlich andere Babys hochinteressant und kommunizieren häufig schon miteinander. Was noch? Man singt, tauscht sich aus, bekommt Spielanregungen. Als fester Termin in der Woche super, vor allem, weil die Babys meist riesige Freude daran haben! Beginnt meist ab dem 3. Lebensmonat, viele enden im Laufe des ersten Jahres. Es gibt auch Spiele/Musik/Bastelgruppen für ältere Kinder.

Solltet ihr viele Mamas in der Umgebung kennen, könntet ihr auch überlegen euch privat zu treffen. Ist entspannt und flexibel sowie kostengünstig, wenn ihr euch reihum bei den Einzelnen trefft.

Babyschwimmen: Ist eigentlich gar kein Schwimmen sondern eine Wassergewöhnung. Reaktionen sind mal so mal so. Sollte euer Schatz es nicht mögen, könnt ihr es ein Paar Monate später erneut versuchen. Was passiert da? Es wird im Wasser gesungen, verschiedene Grifftechniken der Babys gezeigt, Spielzeuge werden angeboten, Tunnel im Wasser gebaut, auf Schaumstoffbrettern im Bad „gesurft“ uvm. Kann ein Riesenspaß werden! Angeboten von Schwimmbädern und Sportvereinen, für Babys im Alter ab 3 oder 6 Monaten.

Was habt ihr gemacht, was war empfehlenswert?

Bei manchen Kursen muss man sich schon mehrere Monate im Voraus anmelden, bedenkt dies bei der Auswahl. Und: denkt daran, dass ihr es vor allem für euch und/oder das Baby tut und seht die Sache optimistisch. Freiwillige Unternehmungen sollten vor allem eines: Spaß machen!

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