Zwei Katzen und ein Baby, Vol. 1 – Wie alles begann

Man fährt zu zweit los und kehrt zu dritt zurück. Schwankt zwischen Tränen und dem Gefühl, sich selbst ein Fremder zu sein sowie Glück und Freude, Erwartung und Unsicherheit, Liebe und Geborgenheit, Fürsorge und Hingabe. Stellt die Babyschale in die Mitte des Zimmers und sagt: „… Und jetzt?“

Da fällt einem als neue Mama ein, da draußen gab es noch eine Welt, die gar nicht stehen geblieben ist während der letzten Tage. Und der Alltag haut einem wieder ins Gesicht wie ne kalte Dusche am Morgen. Boah, da sind wir wieder. Zu dritt. Zählt man beide Katzen dazu, sind wir nun zu fünft. Also insgesamt sechs Beine und acht Pfoten. Klingt gut zusammen. Obwohl man dieses grad noch relativ sehen muss. Katze 2 hat nämlich beim Anblick des neuen Erdenbewohners sofort erschrocken die Flucht ergriffen und versteckt sich seitdem. Katze 1 schaute zunächst interessiert aus sicherem Abstand, bis sie ihre Nase hob und sichtbar in die Richtung des Babys schnupperte. Sie zog ein Gesicht, schnupperte wieder, schaute uns an, schaute die Babyschale an, in der seelenruhig unser Mäuserich schlief, und lief in den Flur. Dort war der nächste erreichbare Teppich. Erprobte Katzenbesitzer wissen, was jetzt kommen wird: Sie spuckte demonstrativ auf den Teppich. Ging zwei Schritte, drehte sich erneut um, als wenn sie sichergehen wollte, dass das wirklich wahr ist und spuckte erneut. Sie ging wieder ein Paar Schritte, drehte sich erneut um, schnupperte erneut in die Luft und spuckte. Schaute uns wieder an und verschwand am anderen Ende der Wohnung. Na, das kann ja heiter werden mit uns fünf…

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Zwei Katzen und ein Baby Vol. 3 – Wir sind ein Team

wir sind ein team katzenbild volume 3
Als Katzenmama und werdende Menschenmama macht man sich natürlich Sorgen: Wie wird es sein, wenn das Baby auf die Welt kommt? Werden die Katzen rebellieren, weil sie nicht gefragt wurden ob sie mit einem neuen Mitbewohner einverstanden sind? Als Katze 2 zu bereits eingesessener Katze 1 hinzukam gab es viel Gezische, Gefauche und sogar Knurren (Wusstet ihr, dass Katzen knurren können? Und wie!) sowie etliche Pfotenhiebe zwischen den beiden. Aktuell kommen beide gut miteinander aus und sind fast immer im Doppelkatzenpack anzutreffen. Und das Baby?
Ich habe irgendwo gelesen, dass man die Katzen an den neuen Menschen in der Familie gewöhnen soll. Zum Beispiel soll man nach diesem riechende Stoffstücke mit nach Hause bringen, damit sie schon mal beschnuppert werden können (haben wir brav gemacht, es hat sie wenig interessiert). Oder Babyschreie abspielen, damit die Katzen sich an die Unruhe gewöhnen. Sorry Leute, aber welche Schwangere macht freiwillig vor ihrer Geburt fremdes Babyweinen laut zuhause an? Oder soll man das anmachen und aus der Tür gehen, damit nur die Katzen diese Tortur ertragen müssen? Das wäre eine Folge für: wie foltere ich meine Haustiere. Oder je nach Wandbeschaffenheit der Wohnung: auch die Nachbarn. Nachher stehen sie noch mit einem Geschenk vor der Tür für das Neugeborene. Was erzählt man denen dann? Das ist ein Mixtape mit dem besten Babygeweine der letzten Jahre? Wir testen schon mal unsere Schmerzgrenze? Das ist ein Quiz, bei dem man erkennen soll, was dem Baby fehlt? Das Ganze kommt sowieso schneller, häufiger und lauter als einem lieb ist.
Als es soweit war, schien der Lärm für die Katzen gar nicht nervig zu sein. Meist lagen sie völlig gleichgültig und gelangweilt in der Nähe und haben ihr Katzending gemacht (ihr wisst schon, schlafen, sich nach dem Schlaf putzen, etwas essen, sich nach dem Essen putzen, hinlegen, vergessene Zehenzwischenräume nachputzen, schlafen, gelangweilt herumschauen, schlafen, putzen, Frauchen und Herrchen in sämtliche Zimmer folgen, nachts wie verrückt durch die Wohnung jagen usw.). Nur wenn Mäuserich ganz nah bei denen gequengelt hatte, schauten sie genervt auf und gingen sich einen anderen Ruheplatz suchen.
Und kennt ihr so ein Babyweinen, bei dem man spürt, etwas ist absolut nicht in Ordnung? Man hört in der Regel an der Frequenz der Schreie, ob Mäuserich Schmerzen hat. In so einem Moment lassen wir als Eltern alles stehen und eilen zum Baby. Und wisst ihr was? Dann kommt der Liebesbeweis der Katzen an unsere Familie. Beide Katzen kommen sofort zu uns angelaufen und miauen aufgeregt. Mit großen Augen und besorgten Blicken stehen sie da und versuchen zu sagen: Dem Baby geht es nicht gut! Helft ihm! Sie bleiben solange bei uns, bis Mäuserich sich wieder beruhigt. Sie sitzen meist brav zu meinen Füßen und schauen treu herauf, während unser kleiner Schatz gekuschelt und beruhigt wird. Und manchmal, wenn er sich mal stößt oder hinfällt, sich dadurch ganz fürchterlich erschreckt und lauthals weint, sieht er unsere beiden Ringelschwänze angelaufen kommen. Er ist stetig von ihnen fasziniert und beruhigt sich bei deren Anblick viel schneller. Und seitdem ich dies das erste Mal erlebt habe, weiß ich: Wir sind ein Team.

 

Seid gegrüßt, Mütter dieser Welt

Wenn ich draußen unterwegs bin, grüße ich innerhalb eines bestimmten Radius´ die Menschen, die mir begegnen. Sind ja alles irgendwie Nachbarn, auch wenn man sich nicht unbedingt kennt. Jedenfalls funktioniert es so in einem gemütlichen ruhigen Stadtteil einer Großstadt.
Und wisst ihr was? Es gibt noch einen viel viel viel größeren Radius, als der oben Genannte. In diesem werden mir begegnende Muttis mit Kindern begrüßt.
Also fast alle Mamas, die ich sehe, vorzugsweise mit einem Kinderwagen oder Trage. Insbesondere mit ganz kleinen Babys, oder welchen, die ähnlich alt sind wie Mäuserich. Warum eigentlich? Na, wir sind ja in einem Team. Wie die Busfahrer in der Stadt mit einem kleinen Wink, wenn sie aneinander vorbeifahren. Oder Fußballfans des gleichen Vereins. Oder Fahrer der gleichen seltenen Automarke. Oder halt Frauen, die kürzlich in ihrem Leben ein Leben gemacht und ihr eigenes dafür um einiges mehr in den Hintergrund gestellt haben. Jedenfalls zeitlich befristet, hoffentlich.
Irgendwo habe ich gelesen, nur weil man selbst ein Elternteil geworden ist, heißt es nicht, dass man automatisch andere Eltern mögen muss. Denn es ist ja nur ein gemeinsames Merkmal von vielen möglichen und sagt nicht besonders viel über deren Einzigartigkeit aus. Stimmt schon, oder? Dennoch hängt man vor allem in der Elternzeit mit anderen Muttis und Papis ab. Sonst hat ja kaum einer Zeit für einen Mittagsspaziergang. Sind ja auch alle nett. Oder hat mich die hormonelle Gehirnwäsche auch erwischt und meine untere Grenze von „ich mag dich“ ist tief in den Boden gerutscht, sodass ich nun zu jedem viel zu freundlich bin? Nee, nee fällt mir grad ein. Irgendwie sind auf den zweiten Blick doch nicht alle sympathisch. Zum Beispiel wenn man ins Gespräch kommt und dieses einfach überhaupt nicht vorwärts geht, weil man krampfhaft versucht eine ähnliche Wellenlänge zu finden. Oder wenn man feindselige mütterliche Blicke erntet, wenn man jemanden freundlich annickt. Das stimmt. Es gibt doch eine ganze Menge Leute, mit denen ich keinen Mittagsspaziergang machen möchte und das ist auch in Ordnung.
Grüßen tue ich euch alle trotzdem. Warum? Als Kind wurde mir beigebracht, alle Respektpersonen zuerst zu grüßen. Und seitdem mein eigenes Leben seit der Geburt von meinem Sohn komplett auf den Kopf gestellt wurde, habt ihr, alle Mütter dieser Welt, meinen vollsten und größten Respekt. Ich ziehe meinen Hut vor allen, auch vor mir selbst.
Und: Ich danke euch für Leben.

Babykurse – was ist aktuell angesagt

Hey ihr Lieben!

Geht es euch auch so, dass ihr in der Flut der Angebote nicht mehr wisst, was gut ist für euer Baby und sinnvoll für die Familie?

Nach einigem Herumprobieren und uns Umhören wollte ich euch an unseren Erfahrungen teilhaben lassen:

Vor der Geburt

– Der erste babybezogene Kurs, den Mamas oder Paare in der Regel besuchen, ist ein Geburtsvorbereitungskurs. Die meisten Mamas sagen im Nachhinein, vorbereitet auf die Geburt und die Zeit danach hätte er nicht. Aber irgendwie ein Paar Grundkenntnisse vermittelt hat er schon. Also hin da und persönliches Urteil bilden. Angeboten von Hebammen.

– Manche machen noch einen besonderen Sportkurs wie Schwangerenschwimmen oder Schwangeren-Yoga oder ähnliches. Bringt Spaß und viele nette Bekanntschaften. Hartes Workout ist da nur nicht zu erwarten. Schließlich will kein Anbieter ein Risiko eingehen. Wo? In Sportstudios, Tanzstudios, Schwimmbädern, Yoga-Anbietern…

– Besonderer Erste-Hilfe-Kurs für Kinder/Babys. Na, wie lange ist euer letzter Erste-Hilfe-Kurs her, den man für den Führerschein optimalerweise regelmäßig auffrischen soll? Wenn ihr immer noch überlegt, schaut euch das Angebot der Erste-Hilfe-Kurse für Kinder an. Diese sind sehr beliebt und lehrreich. Tipp: wenn ihr die Zeit habt, macht es bereits vor der Geburt. Danach in irgendwelchen Seminarräumen rumsitzen ohne gestört zu werden ist seeeehr schwierig. Wo? Elternschulen, Krankenhäuser, Privatanbieter…

Und nach der Geburt?

– Der erste Kurs, der von den meisten gemacht wird, ist der Rückbildungskurs. Absolut sinnvoll und unbedingt empfehlenswert, sobald ihr das ok eures Arztes oder der Hebamme habt. Achtung, jeder Anbieter macht unterschiedlich lange Sitzungen und somit eine unterschiedliche Anzahl von Terminen. Wo gibt es solche? Schaut auf Websites der Krankenhäuser und fragt eure Hebamme falls vorhanden.

– Und dann? Mama-Baby-Sport-Kurse gibt es sehr viele, zu finden meist im Internet oder auf Flyern beim Kinderarzt/Hebamme o.ä.. Sie haben den Vorteil, dass das Baby mitkommen kann und den Nachteil, dass man sich während der Stunde nicht völlig auf sich selbst konzentrieren kann. Wenn nichts gesundheitliches dagegen spricht, kann eine sportlich tätige Mama auch sanft wieder ins gewohnte Sportprogramm einsteigen. Manche Sportstudios stört ein Baby im Kurs überhaupt nicht, fragt einfach mal nach wie es bei eurem Lieblingsanbieter gehandhabt wird!

Und was für das Baby?

Babymassage? Häufig sagen die Eltern, solch ein Kurs war ganz in Ordnung, aber mehr nicht. Manchmal kann die eigene Hebamme einem etwas beibringen. Unser Mäuserich fand das improvisierte Massieren ohne Anleitung zuhause in Ruhe besser. Solch ein Kurs funktioniert nur bis ca. zu einem Alter von 6 Monaten. Danach robben euch die Babys einfach davon…

Pekip/Delfi/Krabbelgruppe/offene Babytreffs: sind eine super Sache, um andere Eltern kennenzulernen und den Babys einige Gleichaltrige vorzustellen. Diese finden nämlich andere Babys hochinteressant und kommunizieren häufig schon miteinander. Was noch? Man singt, tauscht sich aus, bekommt Spielanregungen. Als fester Termin in der Woche super, vor allem, weil die Babys meist riesige Freude daran haben! Beginnt meist ab dem 3. Lebensmonat, viele enden im Laufe des ersten Jahres. Es gibt auch Spiele/Musik/Bastelgruppen für ältere Kinder.

Solltet ihr viele Mamas in der Umgebung kennen, könntet ihr auch überlegen euch privat zu treffen. Ist entspannt und flexibel sowie kostengünstig, wenn ihr euch reihum bei den Einzelnen trefft.

Babyschwimmen: Ist eigentlich gar kein Schwimmen sondern eine Wassergewöhnung. Reaktionen sind mal so mal so. Sollte euer Schatz es nicht mögen, könnt ihr es ein Paar Monate später erneut versuchen. Was passiert da? Es wird im Wasser gesungen, verschiedene Grifftechniken der Babys gezeigt, Spielzeuge werden angeboten, Tunnel im Wasser gebaut, auf Schaumstoffbrettern im Bad „gesurft“ uvm. Kann ein Riesenspaß werden! Angeboten von Schwimmbädern und Sportvereinen, für Babys im Alter ab 3 oder 6 Monaten.

Was habt ihr gemacht, was war empfehlenswert?

Bei manchen Kursen muss man sich schon mehrere Monate im Voraus anmelden, bedenkt dies bei der Auswahl. Und: denkt daran, dass ihr es vor allem für euch und/oder das Baby tut und seht die Sache optimistisch. Freiwillige Unternehmungen sollten vor allem eines: Spaß machen!

Wie beschäftige ich mein Baby?

Hilfe! Wir langweilen uns! Geht es euch auch manchmal so? Trotz der vielen vorhandenen Möglichkeiten, weiß man nicht so recht, wie man mit dem kleinen Wurm den ganzen Tag beschäftigt bleibt ohne Langeweile aufkommen zu lassen.

Unser Mäuserich ist dazu auch noch ein besonders aktives Exemplar, welches stetig Entertainment braucht.

Hier unsere persönliche Strategie für einen für alle erfolgreichen und spaßigen Tag:

Wir versuchen regelmäßig alle Sinne meines Babys anzusprechen. Es klingt einfach und ist es tatsächlich! Sollte also zum Beispiel Buch anschauen langweilig werden, versuchen wir es mit Musik oder etwas anderem der folgenden Ideen:

1. Sehen: ganz einfach! Der Sehsinn wir ständig beansprucht und gefordert. Ganz zu Beginn sehen Neugeborene wenig, aber im Laufe der Zeit wird deren Fähigkeit besser. An einem Tag war es so, als wenn Mäuserich plötzlich aus einem Traum aufgewacht wäre und schaute von da an alles ganz genau an. Was also tun? Spazieren, zeigt dem Baby die Welt! Zieht Grimassen, zeigt ihm Bücher, Spielzeuge, eure Wohnung, die Haustiere.

2. Hören: Spielt den Kleinen schöne Lieder vor! Klassische Musik ist wunderbar. Wir hören hier auch sehr gern meine Lieblingsmusik, da es meine Laune hebt und Mäuserich damit auch besser drauf ist. Kinderlieder sind jedoch Babys Favorit. Und wenn wir zu all dem noch selbst singen, ist das Glück in Babys Augen schon zu sehen. Was hören eure Kleinen gern?

3. Riechen: Hier ein Plädoyer für das Riechen! An einem grauen verregneten Wintertag wussten wir nicht was tun. Und gingen… in ein Blumenfachgeschäft. Schon am Eingang wird man von tausend Düften empfangen, die innen in ein Meer aus wunderschönen Farben münden und in der Winterzeit auch noch wunderschön beleuchtet sind. Baby war begeistert. Schaut auf die Reaktionen eurer Kleinen. Gefällt ihnen etwas besonders gut? Geht doch mal näher ran – vielleicht ist da auch was zum Anfassen? Oder ihr nehmt etwas mit nach Hause?

Keine Lust, rauszugehen? Lasst Baby an dem riechen was ihr Zuhause habt. Obst, Gemüse, Pflanzen – probiert aus, was gut ankommt.

Auf einem Spaziergang könnt ihr den Babys mal einen Tannenzapfen zeigen, oder Moos, oder etwas Gras. Sieht ganz besonders aus und riecht so wunderbar!

4. Fühlen: Babymassage! Etwas Babyöl (notfalls geht es auch mit ein wenig Creme oder auch trocken) reicht in der Regel schon aus. Für eine Mini-Handmassage muss das Baby nicht mal ausgezogen werden. Beachtet eins: über Knochen (da wo es hart ist), fühlt sich eine Massage nicht gut an. Ansonsten freuen sich die Muskeln über leichtes Kneten. Achtet darauf, was dem Baby gefällt und beginnt ganz sanft.

Keine Lust zu massieren? Wie wäre es mit einer Runde Streicheleinheiten, zum Beispiel ganz sanft am Kopf?

Was geht auch gut? Die Gliedmaßen anfassen und benennen. Am Anfang wissen die Babys zum Beispiel gar nicht, dass die kleinen Füße zu denen gehören!

5. Schmecken: Sobald die Beikost beginnt, geht es richtig los! Das Baby Led Weaning ist ganz interessant für unterschiedliche Geschmäcker und Konsistenzen, auch mit Brei kann man eine große Geschmacksvielfalt anbieten. Wenn ihr sogar selbst für euer Baby kocht, schmeckt das Essen immer etwas anders. Ist das nicht spannend?

6. Gleichgewicht: Kann euer Baby den Kopf selbst halten? Steht es schon? Alle unsere Bewegungen sind auf einen funktionierenden Gleichgewichtssinn angewiesen. Auf unsere kommenden Achterbahnfahrten freue ich mich persönlich schon am meisten, aber bis dahin dauert es wohl noch eine Weile. Bis dahin tanzen wir mit dem Baby auf dem Arm oder wiegen, schaukeln und fliegen mit ihm durch die Welt. Der Kleine liebt es, aus den unterschiedlichsten Positionen heraus alle Dinge zu betrachten!

Meist erwischt man viele Sinne mit einer Unternehmung. Oder man macht ganz instinktiv bereits alle diese Sachen. Spannend finde ich zu sehen, wie sich die einzelnen Sinne entwickeln und mehr und mehr Freude an bestimmten Aktionen aufkommt.

Mag euer Baby grad nicht, versucht es später mal. Vielleicht ist es müde und möchte in Ruhe gelassen werden oder es ist hangry (ich finde dieses Wort so toll, beschreibt es doch auf englisch einen immer wiederkehrenden Zustand von hungry und angry, also hungrig und wütend zugleich, den man in der Regel leicht beheben kann).

Und denkt daran, die kleinen Mäuse und Mäuseriche brauchen Zeit um zu verarbeiten, was da gerade passiert ist. Lasst ihnen also immer wieder die Ruhe und Gelegenheit dazu.

Und wisst ihr was? Gerade in der Anfangszeit sind Tage im Bett, an Mama gekuschelt, mehr als Gold wert für die jüngsten Erdbewohner (und für uns). Genießt es! Wer weiß wie lange kuscheln noch toleriert wird vom bald aufmüpfigen Heranwachsenden!

Habt ihr noch Ideen? Was habt ihr so gemacht, wenn alle Spielzeuge schon bespielt waren und euer Baby immer noch erwartungsvoll geguckt hat?

Was kann man Babys zu Weihnachten schenken?

Liebe Mamas und Menschen, die in Reichweite ihrer weihnachtlichen Irrwege durch die Kaufhäuser und die unendlichen Weiten der Online-Shops auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für ein Baby sind.
Es folgen ein Paar materielle Dinge, die von unserem Baby-Mäuserich getestet und für gut bis sehr gut befunden wurden.

 

Aus der Rubrik Spielsachen:

  • Greifball in verschiedenen Variationen (Baby kann bereits mit ungeübter Greiffähigkeit Ball festhalten und mit dem Mund erkunden)
  • Holzspielzeug, vor allem Klötze: zeitlos und robust.
  • Bücher: lehrreich und klassisch. Oder: Wer etwas ganz Besonderes schenken möchte, gibt ein personalisiertes Buch mit dem Babynamen in Auftrag.
  • Ein schönes Mobile, falls noch nicht vorhanden. Zum Hängen über dem Stubenwagen oder Laufgitter (Mäuserich hat ernsthafte Konversationen mit den Tieren über seinem Kopf geführt) oder Wickeltisch (erleichtert die Prozedur bei ungeduldigen Wickelbabys).
  • Schönes Badewannenspielzeug, z.B. schwimmende Bälle.
  • Bezüglich Kuscheltieren und Schmusetüchern: Nicht alle Babys können damit was anfangen und meist hat man bereits eine ganze Menge davon geschenkt bekommen. Mäuserich mag eigentlich nur die in der groben Größe einer Mandarine, da er diese gut mit beiden Händen umgreifen kann. Da hat sicher jedes Baby eigene Vorlieben.
  • Achja, apropos ganze Menge: viele haben wirklich wirklich wirklich viel Spielzeug, wovon meist nur wenige Lieblingsstücke bespielt werden. Wenn ihr euch unsicher seid, fragt ruhig die Eltern ob diese noch Platz für weitere Spielsachen haben oder ob sonst etwas anderes benötigt wird…

…und hiermit wechseln wir zu anderen schönen Geschenkideen:

  • Süßes Essbesteck bzw. Geschirr. Macht immer wieder Freude.
  • Hübsche Lätzchen, kann man nie genug haben.
  • Selbstgestrickte Klamotten (Achtung! Lieber deutlich größer als gerade so passend oder zu klein schenken! Bedenkt, dass während der Produktionszeit Babys fröhlich weiter wachsen und nicht auf eure Socken in Größe 15 warten).
  • Wickelorganizer/Untersuchungshefthüllen, zum Beispiel personalisiert oder ganz selbst gemacht.
  • Personalisiertes Wärmekissen (besonders in den ersten Monaten bei Babybauchweh eine tolle Idee)
  • Schnullerkette mit dem Babynamen
Solltet ihr bei der Übergabe und Eröffnung des Geschenkes dabei sein: seid nicht traurig, wenn das Baby zunächst die Verpackung am besten findet. Ist so eine Eigenart dieser kleinen Wesen und nicht persönlich gemeint. In diesem Sinne…
Ich hoffe, wir konnten euch ein Paar Anregungen geben!
Und ihr? Habt ihr Sachen, bei denen euer Baby vor Freude außer sich war? Schreibt mir gern!

Das bin ich und das ist für euch

Hallo liebe Leser!
Worum geht es hier überhaupt?
Ich als frisch gebackene Mutti habe mir einige Male zu unmöglichen Uhrzeiten die Finger wund getippt auf der Suche nach Antworten. Ich ärgerte mich immer wieder, dass es keinen Rund-Um-Sorglos-Ratgeber Mama-Sein gibt und bekam meist die besten Tipps von anderen jungen Mamas oder nach langer Internetrecherche.
Ich möchte euch das ersparen und mit meinen Beiträgen zu jeweils überschaubaren Themenbereichen einige Tipps, Ideen, Vorschläge und manchmal auch direkte Produktempfehlungen weitergeben um euch gebündelt eine kleine Hilfe im Alltag zu sein. Damit mehr Zeit für euch und/oder das Baby bleibt.
Es dient nicht der Vollständigkeit und ist absolut subjektive Meinung, die euch hoffentlich Freude und vielleicht manchmal auch ein Lächeln bereitet.
Viel Spaß!
Eure AnnMama